Veranstaltungen bei Schwarze Risse
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Armut, Arbeit, Entwicklung
Max Henninger stellt seinen Beitrag zu dem Band "Über Marx hinaus" von
Karl Heinz Roth und Marcel van der Linden vor. In dem Beitrag geht es um
die kritische Prüfung zentraler Marxscher Begriffe (Armut, Arbeit,
Entwicklung) anhand der globalen Armuts- und Arbeitsverhältnisse des 20.
und des 21. Jahrhunderts. Ländliche und städtische Armut, nachholende
Industrialisierung, Frauenarbeit und der Zusammenhang von
Bevölkerungswachstum, Migration und Proletarisierung werden zu
diskutieren sein.
am Freitag, den 22. Januar 2010, 19:30 Uhr
im Mehringhof, Versammlungsraum
Beginn am 22.01.2010 um 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin - Kreuzberg - Tel: 030 - 69 28 779
Arbeitkraft und Freiheit bei Marx
mit Sebastian Gerhardt und Thomas Kuczynski
am Freitag, den 12. Februar 2010, 19:30 Uhr
im Mehringhof, Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a Eintritt frei!
Beginn am 12.02.2010 um 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin - Kreuzberg - Tel: 030 - 69 28 779
Durchsuchung im Buchladen im Mehringof
Liebe Freundinnen und Freunde,
wieder einmal haben wir ungebetenen Besuch erhalten. Am
Freitag früh, dem 2.10.2009, erschienen etwa 9 Beamte des
Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft im Buchladen
Schwarze Risse. Im Hof waren weitere 20 Uniformierte im
Einsatz. Sie hinderten Leute am Besuch des Ladens und
belästigten auch jeden, der in den Mehringhof
wollte.
Laut einem Durchsuchungsbeschluss vom Vortag, dem 1.10.2009
waren sie auf der Suche nach einem antimilitaristischen
Flugblatt "Feinderkennung, eine Gebrauchsanweisung für den
Alltag", in dem -Zitat- "zu verschiedenen, auch schweren
Straftaten zum Nachteil von Bundeswehrangehörigen, z.B.
Körperverletzungshandlungen und Brandstiftungen aufgerufen"
werde. 6 Exemplare wurden beschlagnahmt.
Uns wird vorgeworfen, dass wir duch Auslegen im Buchladen
zur Verbreitung dieses schon seit Monaten bekannten
Flugblatts (siehe u.a. dokumentiert bei www.einstellung.so36.net)
beigetragen hätten. Juristisch wäre das "öffentliche Aufforderung zu Straftaten" nach §111 STGB.
In der Vergangenheit wurde immer wieder versucht, linke
Buchläden durch Durchsuchungen und Strafverfahren (vor dem
G8 in Heiligendamm, zu RZ-Ermittlungen, wegen der
Zeitschrift "Radikal" oder RAF-Texten) zu kriminalisieren
und so in ihrer Arbeit zu behindern.
Staatliche Angriffe dieser Sorte konnten aber bisher
meistens erfolgreich abgewehrt werden, nicht zuletzt durch
eine aufmerksame und solidarische Bewegung.
Wir werden den Buchladen auch weiterhin als Ort begreifen,
an dem Informationsmaterial, Plakate, Flugblätter und Flyer
zur Diskussion innerhalb der linken Bewegung ausgelegt
werden können. Über weitere Entwicklungen hält Euch auf dem
Laufenden...
...Buchladenkollektiv Schwarze Risse
Pressespiegel:
www.morgenpost.de/berlin/article1183534/Polizei-durchsucht-Szene-Buchladen-nach-Gewaltaufruf.html
http://de.indymedia.org/2009/10/262467.shtml
Beginn am 11.11.2011 um 09.45 Uhr
Veranstaltungsort: Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin - Kreuzberg - Tel: 030 - 69 28 779
